Ferienprogramm der Gemeinde Schwarzenbruck

Apfelsaftherstellung am 09.09.2017

Eine Bilderserie dazu finden Sie HIER:

Auch heuer gegen Ende der Sommerferien 2017 stand wieder ein altbewährtes Angebot der Freunde für Garten- und Heimatkultur Lindelburg - Pfeifferhütte e. V. auf dem Programm.
Unter Leitung des seit Jahren bewährten nebenamtlichen "Chef-Mosters" Richard Zehner haben sich für das diesjährige Ferienprogramm unseres Vereins am 09.09.2017 erfreulich viele junge Nachwuchs-Kelterer – 18 Kinder - angemeldet. Von den 18 Kindern nahmen 7 Kinder bereits im vergangenen Jahr teil.

Unser Verein trug wieder gerne dazu bei, um den Kindern die altherkömmliche Herstellung von frischem Apfelsaft zu erklären. Unser 1. Vorstand Reinhold Dünnfelder begrüßte alle Kinder ganz herzlich und wies insbesondere auch auf die bestehenden Gefahren bei dem Mahlwerk als auch bei der Presse hin.

Erstmals führten wir dieses Mal das Ferienprogramm auf dem Dorfplatz in Lindelburg durch. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle bei den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde, die uns sämtliche schweren Gerätschaften auf den Dorfplatz auf ein überdachtes Freigelände neben dem Backofen gefahren haben. Dieser Umzug war mehr als sinnvoll, da uns der Wettergott nicht wohl gesinnt war. Es regnete in der Zeit unseres Programms von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgehend.

Die zur Apfelsaftherstellung benötigten Äpfel (ca. 100 kg) sammelten im Vorfeld Richard Zehner (aus seinem Garten) und Monika Kadera. Diese Menge an Äpfeln ergibt in etwa einen reinen Apfelsaft von ca. 40 Litern.

Selbstverständlich waren die Kinder eifrig bei der Sache und wirkten tatkräftig mit. Im ersten Schritt haben die Mädchen und Jungen die Äpfel fleißig gewaschen. Dabei wurden die schlechten Äpfel (matschig, Wurmlöcher etc.) gewissenhaft ausgeschnitten oder wurden aussortiert, da sie für die Pressung nicht geeignet sind. Hierbei wirkten gewissenhaft unsere Monika Kadera und Rita Wörlein mit.

Nun konnte es auch schon mit dem zweiten Herstellungsschritt beginnen:
Das Befüllen des elektrischen Mahlwerkes und das Hineinpressen der Äpfel in die Obstmühle, wodurch die Früchte in kleine Stücke (Maische) gemahlen werden. Unter Aufsicht von Herrn Zehner, Reinhold Dünnfelder, Monika Kadera und Rita Wörlein war hier zum ersten Mal die Kraft der Kinder gefragt, um kiloweise Äpfel in die gewünschte Form zu bringen.

Die so entstehenden, gehäckselten Apfelstückchen mussten dann der alten Mostpresse zugeführt werden. Auch hier musste wieder ordentlich gekurbelt werden, so dass der süße Saft der Apfelmaische entweichen und in Eimern aufgefangen werden konnte.

Sobald der erste Apfelsaft gewonnen war tranken ihn die Kinder gerne aus bereitgestellten Bechern. Sodann füllten sie den Apfelsaft in mitgebrachte Flaschen ab und konnten ihr köstliches (Natur-)Produkt am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen.

Für das leibliche Wohl der Kinder haben wir ebenfalls gesorgt. Im Vorfeld hat unsere Monika Marx den Schnittlauch aus ihrem Garten geholt und sorgfältig klein geschnitten. Petra Czerwek und Justine Grimm bereiteten die Schnittlauchbrote zu. Monika Kadera hat wieder einen selbst gebackenen Apfelkuchen mitgebracht, der ebenso hungrige Abnehmer fand wie die zur Verfügung gestellten Gummibärchen.

So ging ein vergnüglicher und lehrreicher Nachmittag zu Ende. Den Kindern machte es großen Spaß und unseren mitwirkenden Vereinsmitgliedern auch.
Mir bleibt nur noch einen herzlichen Dank zu sagen an alle teilnehmenden engagierten Kinder, den Eltern und natürlich auch insbesondere unseren aktiv mitwirkenden Helferinnen

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